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Thermobox für Powerbanks

Thermobox mit eingelegtem Heizband

Kleinere Astrofotografie-Setups wie die meinen werden oft über USB-Powerbanks mit Strom versorgt. An kalten Tagen kann die Kapazität der Powerbanks unter den niedrigen Temperaturen leiden und die Session früher enden als gewollt. Insbesondere unter null Grad kann es eng werden. Eine Thermobox aus Styropor kann kostengünstig Abhilfe schaffen. Mit einem Heizband kann man den Powerbanks sogar eine kleine Wärmebox bauen.

Für mein Newton-Setup habe ich in der Regel folgende Powerbanks für die Verbraucher:

  • Powerbank 1: Montierung
  • Powerbank 2: Kamera
  • Powerbank 3: Heizband Tubus / Guidecam
  • Powerbank 4: Kühlung DSLM

Die Kühlung für die DSLM ist optional, aber alle anderen Powerbanks sind essenziell. Sind die Powerbanks leer, ist die Session sofort vorbei (1 & 2), oder in absehbarer Zeit vorbei (3).

Aktive vs passive Wärmung

Mit einer günstigen Styroporbox kann man die Powerbanks vor dem Auskühlen bewahren. Die Kabel werden durch ein kleines Loch, das man mit einem Cutter hinein schneidet, nach außen geführt. Es hilft bereits, wenn man die Powerbanks bei Zimmertemperatur in die Box legt. Sie werden dann sehr lange weit über der Umgebungstemperatur bleiben.

In wirklich kalten Nächten kann man zusätzlich ein Heizband in die Box legen. Man muss dann natürlich eine weitere Powerbank erübrigen, um das Heizband zu speisen. Bei meinem Test hatte die Box im Innern eine Temperatur von 18 Grad, bei ca. 0 Grad Außentemperatur. Da kann dann wirklich nichts mehr schief gehen. Den Härtetest bei -9°C haben die Boxen mit Bravour bestanden.